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Sonntag, 16. September 2012

Maasholm, 15. September 2012

Das Finale: 2154 Seemeilen (3989 km) in 4 Monaten, davon 57 Segeltagen.

Um 07:00 Uhr haben wir Fredericia verlassen, Ententeich, bedeckt. Kaum waren wir aus dem Hafen, 4er Wind und Arbeitsgenua. Unter der Brücke durch, gewendet und die Segel geborgen, Wind in der Nase. Die 2. Brücke durch und um die Ecke, 5er Wind, Genua, Groß und durchgeflitzt. Die Logge zeigte 7,4 und auf GPS 8,2 Knoten. Die Wellen wurden höher und höher und der Westwind, in Böen 7.

Es war der schönste Segeltag unserer Reise, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 6,23 Knoten. Die 62 Seemeilen hatten wir in knapp 10 Stunden, bis Anlegen in Maasholm, geschafft.

Nun ist für uns  die diesjährige Norwegen-Reise vollbracht, die nächste wird voraussichtlich weiter in den Norden gehen.

Die Reise hat uns alles gegeben, was wir erträumt hatten. Das Wetter, dass am Anfang nicht so berauschend war, wurde immer besser und schöner, bis wir uns kaum noch von der Südküste trennen konnten. Danach wurden wir aber mit einer Super-Überfahrt nach Skagen belohnt.

In Maasholm waren Rosi und Peter zur Stelle und haben uns in den Arm genommen, nach dem sie unsere Heimkehr ausgiebig fotografiert hatten. Man sieht, auf Freunde ist Verlass.

Unterwegs haben wir uns auch neue Freunde erworben, sie werden uns besuchen und wenn wir wieder da oben sind, werden wir ihnen heimzahlen!.

Die Bilder von der Ankunft werden nachgeliefert.

Route: 62 Seemeilen
Ententeich früh morgens


Fredericia halb im Schlaf ...
Middelfart auch

Die ersten Freuden ...
am Starkwind


Wir auf Überholkurs
Skepsis angesagt? ...


mit Recht! Wir wurden nicht nur gesalzen, sondern auch gepfeffert!
Segel bergen und Flaggen setzen noch vor der Förde ...


Schleimünde
Heil im Hafen



Dienstag, 4. September 2012

Skagen, Dänemark, 3. bis 5. September 2012

Es kam, erstens anders, zweitens als man denkt. Windstärken bis 5 waren angesagt gefolgt von 2m achterlichen Wellen. Also, zuversichtlich haben wir uns um 05:30 Uhr auf den Weg gemacht.
Pustekuchen, zunächst hatten wir kaum Wind aber moderate Wellen, der Motor sprang sofort ein. Die Reffleine des Großsegels hatte einen Kinken gebildet und verhinderte das Groß sich ganz zu entfalten, so segelten wir mit gerefftem Groß und Maschine 5 Knoten. 
Als wir uns, halbwegs, damit angefreundet hatten, kam der Wind und zwar stärker und stärker bis Windstärke 6 und 7. Die Wellen türmten sich auf und bald waren sie über 3m, aber immer noch achterlich und erträglich, kriminell bis über 8 Knoten. Die Reffleine ging aus dem Sinn, schlagende Arbeitsgenua musste geborgen werden, da von Groß abgedeckt.
Autohelm 2000 (Selbststeueranlage) hat über die Fahrt die grössten Leistungen erbracht, nur kurz vor dem Skagener Hafen hat er resigniert und meinte so eine Sch... mache ich nicht mit. 
Nun, nach 12 Stunden hatten wir Skagen erreicht und haben weitere 2 Stunden gebraucht um unter widrigsten Bedingungen zum Hafen zu gelangen, teilweise mit 1,5 Knoten. Im Hafen angekommen, bedurfte es 3 Anläufe um bei starkem Wind anzulegen.  
Ende gut alles gut? Von wegen! Aus den Nächten wurden Albträume. Der Sturm rüttelte und schüttelte uns. Vom Schlafen, außer bei Heike, kann keine Rede sein. Die Trinity kann mit den lauten Geräuschen nichts anfangen und weckte den Mori laufend. Abgesehen davon sind die nächtlichen Kontrollgänge obligatorisch geworden. 

Route: 87 Seemeilen

Abschied von Norwegen ...
um 05:30 Uhr

Es geht los ...



Wellenberge verfolgen uns

Unruhig im Hafenbecken
Skagen ist noch lebendig ...


Ein schönes Haus mit Blumenpracht

Der Strand und das Leuchtfeuer


Lillesand, Norwegen, 31. August bis 3. September 2012

In Lillesand sind wir nunmehr heimisch, sie lädt zum ausruhen ein. Hier findest Du alles was Du brauchst und doch ohne Stadttrubel. Die Lebendigkeit leidet nicht darunter, es gibt immer wieder was neues. Im Hafen triffst Du meistens die Segler die aus Dänemark kommen, um nach Norden zu ziehen oder die, die auf das Wetter warten, das sie, über den Skagerrak, nach Dänemark bringt.
Bei uns sieht es so aus, dass wir die grössere Strecke nehmen werden um nicht nach Hirtshals, sondern direkt nach Skagen zu segeln, der Wettergott Rasmus möge uns gnädig sein. 

Route: 15 Seemeilen
Abschied vom Stokken ...
Scheiden tut Weh

Unterwegs ...


durch Blindleia ...

bis Lillesand ...
auf den Liegeplatz

Ausruhen vor der Überfahrt